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Corona: 7 Tipps gegen Lieferengpässe im Asienhandel

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Stina Berghaus

Die Auswirkungen des Coronavirus auf Logistik und globale Lieferketten sind enorm. Gerade bei Lieferungen aus Asien kommt es derzeit zu Kapazitätsengpässen, denn die Nachfrage ist dort extrem hoch und die Produktionskapazitäten sind hoffnungslos überlastet. Derzeit scheint es schier unmöglich, Verschiffungen noch vor dem Chinese New Year zu bestellen, denn es fehlt an Frachtkapazitäten im Container-Bereich. Wie können Unternehmen dem entgegenwirken? Und welche Rolle spielen Digitalisierung und Transparenz in den globalen Lieferketten?

Die Corona-Pandemie hat Unternehmen jeglicher Branchen vor große Herausforderungen gestellt. Gerade die Lieferkette aus Asien steht auf dem Prüfstand, denn 90 % des Welthandels wird über See abgewickelt und sieben der größten Seehäfen liegen in China. Und genau da liegt die Ursache der Kapazitätsengpässe. In den USA kam es aufgrund des COVID-19-Virus zu zahlreichen Produktionsstopps und Werksschließungen. So können die Rückläufe mit Gütern nicht planmäßig nach Asien starten. Die unausgelasteten Container bleiben in Amerika – mit Folgen für die globalen Lieferketten, die ins Stocken geraten. Auch die Kapazitäten für die Transporte von Asien nach Europa sinken, die Preise steigen und die Wartezeiten verlängern sich. Daher empfiehlt es sich, bereits jetzt Ware für September 2021 zu bestellen. Wieder einmal zeigt sich, wie wichtig Transparenz in der Supply Chain ist und dass Unternehmen, die darauf Wert legen, schneller und flexibler auf Schwierigkeiten in der Lieferkette reagieren können.

Wir haben 7 Tipps zusammengestellt, die betroffenen Unternehmen helfen können:

  • Professionelle Absatzplanung: Die Absatzplanung hilft dabei, korrekte Mengen zu bestellen und bereits jetzt die Container entsprechend zu buchen. Softwaresysteme, die alle verfügbaren Marktinformationen in ihre Berechnungen mit einbeziehen, sind hierbei ein entscheidender Wettbewerbsfaktor.
  • Forecasts: Generell sind Forecasts für Bestellungen ein wichtiger Bestandteil der Absatzplanung. Gerade in der Corona-Pandemie ist es unausweichlich, die Forecasts für Bestellungen mit einer spezialisierten Software zu berechnen, die alle relevanten Faktoren wie Lieferzeiten, Lieferantenkonditionen und aktuelle Markteinflüsse verlässlich in ihre Berechnungen einbezieht.
  • Supply-Chain-Lösung: Eine Supply-Chain-Lösung kann dazu beitragen, die Unternehmen in der Auswahl optimaler Lieferanten zu unterstützen und so die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.
  • Container-Optimierung: Die vorhandenen Container-Kapazitäten sollten bestmöglich genutzt werden. In der aktuellen Situation kann eine entsprechende Software sehr hilfreich sein. So können Bestellungen von unterschiedlichen Lieferanten in einem Container zusammengefasst werden.
  • Softwaretools: Transparenz und Verbindlichkeit sind das A und O jeder Supply Chain - in Corona-Zeiten mehr denn je. Softwaretools für die Digitalisierung in der Wertschöpfungskette geben kundenindividuelle Übersichten über die Bestellungen, den aktuelle Status und alle weiteren Informationen für den Eingang der Ware wichtigen Prozesse.
  • Lieferantenkommunikation: Digitale Kommunikation mit Lieferanten und Logistikdienstleistern gewinnt einen noch höheren Stellenwert. Eine gemeinsame Plattform stellt die beste Grundlage für schnelle, fehlerfreie und unkomplizierte Kommunikation dar.
  • Warenannahmeprozess: Unternehmen können ein Teil zur Optimierung der betroffenen Lieferketten beitragen. Der Warenannahmeprozess ist beispielsweise beeinflussbar, denn hier kann mit spezialisierten Tools die Kommunikation mit den Lieferanten beschleunigt und die verlorene Zeit aufgrund der Container-Kapazitäten zumindest teilweise wieder aufgeholt werden.

Auch in Zeiten der weltweiten Corona-Krise müssen Unternehmen aufgrund der geschädigten Lieferketten nicht resignieren. Dank der Digitalisierungsmöglichkeiten und verschiedenen Softwaretools kann den Folgen entgegengewirkt werden. Auch die logistischen Engpässe in den asiatischen Lieferketten können so bewältigt werden. Was zählt, ist ein sehr gutes Supply Chain Management, das den internationalen Herausforderungen gewachsen ist.

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