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REMIRA Umfrage: So tauschen Unternehmen ihre Lieferinformationen aus

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Stina Berghaus

Von zentraler Bedeutung für ein erfolgreiches Supply-Chain-Management ist die Kommunikation aller relevanten Informationen zwischen Unternehmen und deren Lieferanten. Aber wie sieht der Austausch von Lieferinformationen heute aus? Diese Frage hat REMIRA im Rahmen der Conference Days des HUSS-Verlags rund 150 Einkäufern aus kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie aus großen Industrie- und Handelskonzernen gestellt.

Erfolgte der Datenaustausch noch vor einigen Jahren überwiegend in Papierform oder per Telefon, ist heutzutage vor allem die E-Mail (57 %) das bevorzugte Kommunikationsmittel. Doch auch der elektronische Datenaustausch über EDI-Systeme oder sonstige Portale (37 %) wird immer wichtiger. Und das ist auch leicht nachvollziehbar: Die Systeme sorgen für schnellere Transaktionen, denn sie schaffen eine weitgehend automatisierte Kommunikation zwischen Unternehmen. Für den Dokumentenaustausch gibt es ein Standardformat, dass sowohl Sender als auch Empfänger unabhängig vom eingesetzten ERP-System integrieren können. Neben dem enormen Zeitgewinn gibt es einen weiteren großen Vorteil: Der Austausch der Daten erfolgt fehlerfrei und ist damit wesentlich sicherer als der bei der manuellen Bearbeitung. Das entlastet die Mitarbeiter. Alle Daten stehen jederzeit zur Verfügung, was die gesamte Prozesssteuerung vereinfacht. Die beschleunigte und fehlerfreie Auftragsabwicklung verbessert in vielen Fällen sogar die Beziehung zwischen den Geschäftspartnern.

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Überwiegende Mehrheit hat nicht alle Lieferanten angeschlossen

Interessant waren in diesem Zusammenhang auch die Antworten auf die Frage, wie viel Prozent ihrer Lieferanten die Teilnehmer per EDI an ihre Systeme angebunden haben. Die meisten Befragten haben nicht alle Lieferanten angeschlossen. Die überwiegende Mehrheit bindet nur einen geringen Teil seiner Lieferanten an die bestehende EDI-Infrastruktur an. Doch woran liegt das? In der anschließenden Diskussion wurde deutlich, dass die Implementierung von EDI sowohl für den Kunden als auch für den Lieferanten mit großem Aufwand verbunden ist. Die Verknüpfung aller Systeme, die Dokumente erzeugen oder verarbeiten (z.B. ERP-Systeme, Lagerverwaltungssysteme, Produktions- und Finanzsoftware etc.), ist komplex. Die Kosten für diese IT-Arbeit können schnell explodieren. Vor allem kleinere oder mittelständische Lieferanten scheuen diesen Aufwand. Sie sind auf einfachere Lösungen angewiesen, um den Lieferprozess zu digitalisieren. Das führt dazu, das viele Unternehmen einen großen Teil ihrer Lieferanten nicht an ihr EDI-System anbinden können.

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Dementsprechend groß ist aktuell das Interesse an Möglichkeiten, um die Vorteile von EDI-Systemen zu Nutzen und sowohl Lieferanten mit als auch ohne EDI-Infrastruktur einzubinden. Dazu bieten sich vor allem Software-as-a-Service (SaaS)-Lösungen an, die sich kosteneffizient und ohne großen Aufwand implementieren lassen. Damit haben Nutzer jederzeit einen detaillierten Überblick über alle Warenströme ihrer Supply Chain. Genau wie bei einem klassischen EDI-System erfolgt auch hier die Kommunikation über eine gemeinsame über das Internet erreichbare Plattform. Der Austausch ist fehlerfrei, schnell und ermöglicht eine automatisierte Auftragsbearbeitung.

Wie Sie dem Wettbewerb voraus sind

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